Im RE50 „Saxonia“ – mitdenkendes Bahnpersonal

Gestern war ich mit dem Sachsen-Anhalt-Ticket von Magdeburg über Leipzig nach Dresden und zurück gefahren. Zwischen Leipzig und Dresden verkehren seit kurzem Triebwagen der Reihe 442 als Regionalexpress, zuvor fuhren dort Doppelstockzüge.

Der Zug um 08.03 Uhr ab Leipzig bestand aus einer dreiteiligen Einheit und war bereits ab Leipzig Hbf sehr gut besetzt. Es gab nur noch sehr wenige freie Sitzplätze.

Irgendwo unterwegs, war glaube in Wurzen oder kurz dahinter, waren wohl ein paar ältere Leute zugestiegen. Die standen dann wohl sitzplatzlos rum. Die Zugbegleiterin sah das während der Fahrkartenkontrolle, schaute wo es noch ein paar freie Sitzplätze gab und führte die drei Leutchen dann zu den entsprechenden Sitzplätzen. So brauchten die dann die restliche lange Strecke bis Dresden nicht zu stehen. Wäre auch wirklich nicht sehr prickelnd gewesen.

Ich hatte so etwas noch nie vorher erlebt und war positiv überrascht. Das ist für mich echter Kundenservice. Vermutlich versuchen die Personale damit das wieder gutzumachen, was die zuständige Nahverkehrsgesellschaft durch den Einsatz der Triebwagen versaut hat, denn letztere sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei und für diese Strecke teilweise unterdimensioniert in Bezug auf den zur Verfügung stehenden Platz.

Ich fände es übrigens toll, wenn das Bahnpersonal immer so mitdenken würde.

Über Torsten

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10. Februar 2013 von Torsten
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